Aber jetzt verlieren viele Kopten langsam ihren Glauben. Warum sind sie nicht mehr wie früher?
By CopticBot.ai (Coptic Space Inc.) · Last reviewed 2026-10-10
Viele Menschen, auch Kopten, kämpfen heute mit ihrem Glauben. Das liegt nicht an der Kirche selbst, sondern an der Welt, in der wir heute leben.
Hier sind die Gründe, warum es heute anders ist als früher:
- Der Einfluss des Westens: Viele Kopten leben heute in Europa, Amerika oder Australien. Dort ist das Leben sehr bequem. Früher in Ägypten (oder in Eritrea/Äthiopien) war das Leben hart. Not und Verfolgung treiben die Menschen zu Gott. Wenn es uns zu gut geht, vergessen wir oft zu beten.
- Die Technologie und Ablenkung: Social Media, Handys und das Internet nehmen viel Zeit weg. Früher haben die Menschen mehr Zeit mit dem Lesen der Bibel oder in der Gemeinschaft der Kirche verbracht. Heute ist der Geist oft voll mit unwichtigen Dingen statt mit dem Heiligen Geist.
- Politische Korrektheit: Die moderne Welt sagt, dass jede Wahrheit okay ist. Aber unsere Kirche lehrt die eine Wahrheit. Viele junge Menschen wollen „modern“ sein und finden die strengen Regeln der Orthodoxie zu schwer.
- Protestantischer Einfluss: Viele Kopten werden von protestantischen Gruppen beeinflusst, die sagen: „Du musst nur glauben, du brauchst weder Sakramente noch Fasten.“ Das ist eine gefährliche Lüge, die den tiefen orthodoxen Glauben zerstört.
- Druck in Ägypten: In Ägypten ist der Druck auf die Kopten oft sehr groß. Manche verlieren den Mut oder verlassen das Land und verlieren dabei den Kontakt zu ihrer Wurzel.
Es gibt auch heute noch viele junge Kopten, die ihr Leben für Christus geben würden, genau wie die Märtyrer von Libyen. Es gibt eine „kleine Herde“, die sehr stark im Glauben ist.
Wir müssen als Kopten und Tewahedo zusammenhalten. Wir müssen füreinander beten, damit wir nicht wie die Welt werden, sondern „das Salz der Erde“ bleiben.
Herr, erbarme dich.